Rolle vor Anbieter
Klären Sie zuerst, ob Sie einen SiGeKo nach Baustellenverordnung, einen HSE-Manager vor Ort oder Beratung brauchen. Die Rolle bestimmt die Nachweise.
Welcher Anbietertyp passt zu Ihrem Projekt, und woran erkennen Sie Qualität, bevor der Vertrag steht? Zwölf Kriterien mit Prüffragen, zu jedem die Antwort von SAFETEE, und ein Anforderungs-Check, der aus Ihren Angaben ein Rollenprofil und eine Checkliste macht.
Einen HSE-Dienstleister für ein Großprojekt wählen Sie nach dem Bedarf der Baustelle, nicht nach dem Anbietertyp. Entscheidend sind die nachweisbare Qualifikation der eingesetzten Fachkräfte, für die der Anbieter bürgt, Erfahrung im Anlagentyp, gesicherte Verfügbarkeit mit Vertretung, eine passende Vertragsform und wirksame Führung vor Ort. SAFETEE stellt dafür angestellte HSE-Manager und SiGeKo, wählt sie nach Ihrem Bedarf aus und bürgt für ihre Qualifikation. Dieser Leitfaden richtet sich an Bauherren, Projektleitungen, EPC-Auftragnehmer und Einkauf.
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Klären Sie zuerst, ob Sie einen SiGeKo nach Baustellenverordnung, einen HSE-Manager vor Ort oder Beratung brauchen. Die Rolle bestimmt die Nachweise.
Qualität entsteht bei der Fachkraft auf der Baustelle, verantwortet wird sie vom Anbieter. Er wählt die passenden Fachkräfte aus, weist ihre Qualifikation nach und stellt bei Ausfall gleichwertigen Ersatz.
Vertragsform, Weisungsrecht, Laufzeit und Versicherung gehören vor den ersten Einsatztag geklärt, nicht danach.
Am Markt treffen Sie vor allem auf vier Typen. Keiner ist per se besser; entscheidend ist, was Ihr Projekt braucht. Mischformen sind üblich, und viele selbstständige Fachkräfte arbeiten als Freelancer. Für sie gelten dieselben Kriterien. SAFETEE gehört zum vierten Typ.
Passt, wenndie Koordination nach BaustellV für ein klar umrissenes Bauvorhaben gefragt ist.
Prüfen SieVertretung, Erfahrung im Anlagentyp und ob dauerhafte Präsenz vor Ort leistbar ist.
Passt, wennSie HSE-Personal in die eigene Organisation eingliedern und fachlich selbst führen.
Prüfen Siedie Erlaubnis nach AÜG, Höchstdauer und Gleichstellung sowie wer die Einarbeitung übernimmt.
Passt, wennPrüf-, Sachverständigen- und Zertifizierungsleistungen gebündelt werden sollen.
Prüfen Sie wie der Anbieter Qualität und Kontinuität vor Ort über die Laufzeit sicherstellt.
Passt, wennIhr Projekt über Monate HSE-Präsenz braucht und die Führung der Fachkräfte beim Dienstleister liegen soll.
Prüfen Sieden tatsächlichen Anteil angestellter Fachkräfte, die Tiefe der Beratung und die regionale Abdeckung.
Nutzen Sie die Prüffragen im Auswahlgespräch oder als Teil der Ausschreibung. Welche Kriterien für Ihr Projekt Vorrang haben, zeigt der Anforderungs-Check im nächsten Abschnitt.
Jede Rolle hat eigene Nachweise: SiGeKo nach RAB 30 mit Koordinatorenkenntnissen nach Anlage C, Fachkraft für Arbeitssicherheit mit Fachkunde nach § 7 ASiG, auf Windbaustellen GWO-Training, in internationalen Projekten oft NEBOSH.
So bei SAFETEEFest angestellte Fachkräfte mit Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit oder vergleichbarer Qualifikation, je Projekt ergänzt um GWO, SCC oder SiGeKo nach RAB 30. SAFETEE bürgt für die Nachweise jeder eingesetzten Fachkraft.
Ein Windpark, ein Batteriespeicher, ein Umspannwerk und eine Produktionsanlage haben unterschiedliche Gefährdungen, Gewerke und Betreiberregeln. Erfahrung im gleichen Anlagentyp verkürzt die Einarbeitung und macht Gefährdungen früher sichtbar.
So bei SAFETEESchwerpunkt Windenergie onshore und offshore, Netzausbau, Petrochemie sowie Industrie- und Anlagenbau. Über 3.200 Projekte seit 2013.
Urlaub, Krankheit und Schichtwechsel sind planbar. Entscheidend ist, wer übernimmt, wie schnell, und ob die Vertretung das Projekt kennt.
So bei SAFETEEEin festes Team angestellter HSE-Manager an fünf Standorten. Vertretung bei Urlaub oder Krankheit kommt aus dem eigenen Team.
Bei Arbeitnehmerüberlassung arbeitet die Fachkraft nach Ihren Weisungen in Ihrer Organisation. Der Verleiher braucht eine Erlaubnis, der Vertrag muss die Überlassung ausdrücklich bezeichnen, die Höchstdauer beträgt 18 Monate. Bei Dienst- oder Werkvertrag führt der Dienstleister seine Fachkräfte selbst.
So bei SAFETEESAFETEE wählt die Fachkraft nach Ihrem Anforderungsprofil aus, führt sie fachlich und steht für ihre Qualität ein.
Gute Leute werden auf ein Projekt vorbereitet: Standards des Auftraggebers, Anlagentyp, Werkzeuge und Eskalationswege. Eine strukturierte Einarbeitung zeigt, ob der Anbieter Qualität systematisch sichert.
So bei SAFETEELaufende Weiterbildung über die SAFETEE Academy. Jeder Einsatz wird mit Ihrer Projektleitung abgestimmt und vorbereitet.
Gefährdungsbeurteilung, Arbeitsfreigaben, Unfalluntersuchung und Verhaltensbeobachtung sind Handwerk. Wer Methoden sicher beherrscht, findet Ursachen im System statt Schuldige.
So bei SAFETEEBehaviour Based Safety, Unfalluntersuchung, HIRA und LMRA gehören zum Handwerkszeug. Für tiefere Analysen gibt es Safety Consulting, etwa die Incident Investigation.
Auch erfahrene Fachkräfte brauchen Rückhalt: eine fachliche Führung beim Dienstleister, klare Eskalationswege und einen Ansprechpartner, der Entscheidungen treffen kann.
So bei SAFETEEEin fester Ansprechpartner über die gesamte Laufzeit, bei großen Projekten eine Teamleitung für Einsatzplanung und Qualitätssicherung.
Digitale Last Minute Risk Assessments, Begehungsberichte und Kennzahlen machen Arbeitsschutz nachvollziehbar. Wichtig ist, dass Daten Ihnen gehören und exportierbar sind.
So bei SAFETEEDie SAFETEE Suite mit digitaler LMRA, HIRA, Ready-To-Go-Check und Performance Monitor. Auf Wunsch arbeiten wir in Ihren Systemen.
Kurze Wege sparen Reisezeit und erleichtern Vertretungen. Bei Projekten an mehreren Orten zählt ein Netz aus Standorten mehr als ein einzelnes Büro.
So bei SAFETEEStandorte in Bochum, Hamburg, Berlin, Magdeburg und Mainz, Einsätze in ganz Deutschland und Europa.
Auf Großbaustellen arbeiten Teams aus vielen Ländern. Unterweisungen wirken nur, wenn sie verstanden werden, und Berichte an internationale Auftraggeber sind oft englisch.
So bei SAFETEEToolbox Talks, Berichte und Risikoanalysen auf Deutsch und Englisch, auch in Ihren Reporting-Formaten.
Beratung und Koordination können Vermögens- und Personenschäden berühren. Ein aktueller Versicherungsnachweis mit passenden Deckungssummen gehört in jede Vergabe.
So bei SAFETEEBetriebshaftpflichtversicherung mit 5 Mio. € Deckungssumme. Zertifiziert nach EN ISO 9001 und SCC; Nachweise und Zertifikate stellen wir für Ihre Lieferantenbewertung bereit.
Referenzlisten zeigen, wo ein Anbieter gearbeitet hat, nicht wie. Ein kurzes Gespräch mit einem früheren Auftraggeber ist aussagekräftiger als jede Liste.
So bei SAFETEEAuftraggeber von international tätigen Herstellern und Betreibern bis zum Mittelstand. Referenzen aus vergleichbaren Projekten nennen wir im Erstgespräch.
Beantworten Sie acht Fragen per Klick. Das Ergebnis zeigt ein empfohlenes Rollenprofil und eine Checkliste für Ihre Auswahl. Alles läuft in Ihrem Browser; es werden keine Daten übertragen oder gespeichert.
RAB 30 konkretisiert § 3 BaustellV. Ein geeigneter Koordinator braucht baufachliche und arbeitsschutzfachliche Kenntnisse, spezielle Koordinatorenkenntnisse nach Anlage C sowie mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in Planung oder Ausführung von Bauvorhaben, abgestuft nach Komplexität. Fragen Sie nach dem Lehrgangsnachweis zu Anlage C und nach vergleichbaren Projekten.
Quelle: RAB 30, Ausgabe 27.03.2003; § 3 BaustellV. Abgerufen 29.09.2026.
Entscheidend ist, wer Weisungen gibt. Bei Arbeitnehmerüberlassung ist die Fachkraft in Ihre Organisation eingegliedert und folgt Ihren Weisungen; der Verleiher braucht eine Erlaubnis, der Vertrag muss die Überlassung ausdrücklich bezeichnen. Beim Dienst- oder Werkvertrag führt der Dienstleister seine Leute selbst. Weicht die Praxis vom Vertrag ab, drohen Rechtsfolgen nach §§ 9, 10 AÜG.
Quelle: § 1 AÜG; IHK Ostwestfalen, Stand 01.07.2026. Keine Rechtsberatung.
Die Leistungsseiten beschreiben die Rollen aus Sicht der Praxis, das Glossar erklärt die Fachbegriffe mit Quelle.
HSE-Manager vor Ort für Bauherr, EPC-Auftragnehmer oder Nachunternehmer.
Koordination nach BaustellV von der Planung bis zur Unterlage für spätere Arbeiten.
Beratung zu Konzept, Audit, Kennzahlen und Sicherheitskultur.
Über 50 Fachbegriffe von RAB 30 bis WINDA, kurz erklärt und belegt.
Das hängt von Qualifikation, Laufzeit, Schichtmodell, Anlagentyp sowie Reise- und Unterkunftskosten ab. Abgerechnet wird meist nach Tagessatz oder Monatspauschale. Vergleichbar werden Angebote erst mit gleicher Leistungsbeschreibung: Präsenz vor Ort, Vertretung, Dokumentation und Nebenkosten sollten in jedem Angebot gleich definiert sein.
Den SiGeKo bestellt der Bauherr nach § 3 BaustellV, sobald Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber auf der Baustelle tätig werden. Er koordiniert, die Arbeitgeberpflichten bleiben bei den Firmen. Ein HSE-Manager ist eine vertragliche Rolle, die HSE-Anforderungen vor Ort umsetzt. Auf Großprojekten ergänzen sich beide Rollen; der Vertrag legt fest, wer was übernimmt.
Maßgeblich ist, wer die Fachkraft tatsächlich anweist. Führen Sie selbst, ist es Arbeitnehmerüberlassung mit Erlaubnis, Kennzeichnung im Vertrag und Höchstdauer von 18 Monaten. Führt der Dienstleister, passen Dienst- oder Werkvertrag. Wichtig ist, dass gelebte Praxis und Vertrag übereinstimmen. Im Zweifel lassen Sie den Vertrag arbeitsrechtlich prüfen.
Das hängt von Anlagentyp, Qualifikation und Region ab. Lassen Sie sich Anforderungsprofil, Verfügbarkeitsdatum und Ersatzregelung schriftlich bestätigen. Fordern Sie die Nachweise der eingesetzten Fachkraft vor Einsatzbeginn an, damit der erste Einsatztag nicht mit Dokumentenprüfung beginnt.
Zur Person: Lehrgangsnachweis nach RAB 30 Anlage C für SiGeKo, Fachkunde als Fachkraft für Arbeitssicherheit, auf Windbaustellen gültige GWO-Zertifikate mit WINDA-Eintrag, bei Bedarf NEBOSH. Zum Unternehmen: Versicherungsnachweis, Referenzen und die Zertifizierungen, die Ihr Projekt fordert, etwa SCC oder ISO 9001.
Auf Windbaustellen verlangen Hersteller und Betreiber in der Regel GWO Basic Safety Training von allen, die Anlagen besteigen, auch vom HSE-Personal. Die Zertifikate gelten 24 Monate und werden danach aufgefrischt; der Nachweis läuft über die WINDA-Datenbank. Klären Sie die Anforderungen des Herstellers vor der Vergabe.
Fragen Sie nach einem vergleichbaren Projekt mit Ansprechperson und rufen Sie selbst an. Klären Sie, welche Rolle der Anbieter hatte, wie lange er vor Ort war, wie Vertretungen liefen und ob der frühere Auftraggeber wieder beauftragen würde. Fragen Sie auch, wie der Anbieter seine Fachkräfte auswählt und wie er für ihre Qualität einsteht.
Nein. Der Check läuft vollständig in Ihrem Browser. Es gibt kein Formular, keine Übertragung und keine Speicherung. Sobald Sie die Seite schließen, sind die Angaben weg. Die Checkliste können Sie kopieren oder drucken.
Jennifer Stöckel ist Ihre erste Ansprechpartnerin und bringt Sie mit der passenden Fachkraft oder Beratung zusammen.
